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Speicherstadt und Kontorhausviertel

UNESCO-Weltkulturerbe

Im Juli 2015 war es soweit: die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit Chilehaus wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen – beide Ensembles symbolisieren auf einzigartige Weise die bauliche Tradition Hamburgs als Hanse- und Hafenstadt. Unsere Tour führt Sie durch die beiden Quartiere, die uns bis heute mit ihrer großen Homogenität begeistern.

Nurch den Zollkanal örtlich voneinander getrennt, sind sie dennoch gemeinsam Zeugnis der damaligen Hafenlogistik: die über den Hafen importierten Güter wurden in der Speicherstadt eingelagert und von den Kaufleuten in ihren Kontoren im Kontorhausviertel verwaltet.

Unser Rundgang startet in der Speicherstadt. Hier entstanden zwischen 1883 und 1928 sieben- bis achtstöckige Lagerhäuser     als Antwort auf den Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich. Wir flanieren entlang der Wasserstraßen und Fleete durchs Quartier zum Rathaus der Speicherstadt, zum Wasserschlösschen und zu den Zollgebäuden am Alten Wandrahm     und betrachten die malerischen, neogotischen Backsteinfassaden der Lagergebäude.

Über den Wandrahmsteg betreten wir das Kontorhausviertel aus den 1920er-Jahren, welches als das ‚erste reine Büroviertel  auf europäischem Kontinent‘ gilt. Großmaßstäbliche Gebäude mit Klinkerfassaden in expressionistischen Formen erwarten uns – Meßberghof, Sprinkenhof, Mohlenhof und natürlich das Chilehaus. Letzteres gilt als eines der Hamburger Wahrzeichen und ist wegen seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze weltbekannt geworden. Gebaut wurde das Chilehaus für den Hamburger Kaufmann Henry B. Sloman, der durch Importe von Salpeter aus Minen in Chile im Jahre 1912 als ‚reichster Mann‘ der Republik galt.

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