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Elbperlen

… Perlen zwischen Fischmarkt und Elbstrand

Eine ‚Perlenkette aus architektonischen Schmuckstücken‘ sollte entstehen – das war die Vision des damaligen Oberbaudirektors Prof. Egbert Kossak für die Revitalisierung des nördlichen Elbufers in den 1980er Jahren. Entstanden ist ein faszinierender Elbuferabschnitt, den wir auf unserer Elbperlen-Tour vom Altonaer Fischmarkt bis zum Övelgönner Elbstrand begehen – 3 km entlang des Stroms!

Über Jahrhunderte war der schmale, von der 30 Meter hohen Geestkante begrenzte nördliche Elbuferstreifen durch den Hafen geprägt: Fischverarbeitungsbetriebe, Kühlhäuser und Silos reihten sich entlang der Hafenbecken. Der Altonaer Hafen war einst Deutschlands größter Fischanlandeplatz! Als in den 70er Jahren die großen Containerterminals auf der gegenüberliegenden Elbseite entstanden, kam der Hafenbetrieb am Altonaer Hafenrand zum Erliegen. Viele Speichergebäude standen nun leer, Hafenbecken wurden zugeschüttet – das Gebiet lag brach.

Unsere Tour führt uns entlang ‚alter und neuer Perlen‘.
Historische, heute umgenutzte Gebäude wie die Mälzerei NAEFEKE, die Hafengroßmühle Lange, das Lawaetzhaus und vor allem die Fischauktionshalle geben bis heute Zeugnis über die Altonaer Hafengeschichte. Dazu gehören auch verkehrstechnische Zeitzeugen: die ‚Schiefe Ebene‘ und der Schellfischtunnel zeigen den Erfindungsreichtum, den frischen Fisch vom Fischereihafen zum 30 m höher gelegenen Altonaer Bahnhof zu bringen.

Nationale und internationale Architekten haben in den letzten Jahrzehnten die von Kossak gewünschten ‚architektonischen fingerprints‘ gesetzt; Wohnhochhäuser wie der ‚Kristall und Büroneubauten wie Elbberg-Campus, Dockland und twin towers sind entstanden.
Die beiden massiv wirkenden Bürogebäude Holzhafen Ost und Holzhafen West flankieren Hamburgs ältestes Hafenbecken – und erinnern an das einstige Elbpanorama in Altona, welches durch die großen Baumassen der Speichergebäude bestimmt war.

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