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Altstadt und Neustadt

… italienische Architekturmotive, hanseatischer Baustil und die Hammaburg!

Die Tour Altstadt – Neustadt führt durch Hamburgs historischen Stadtkern innerhalb des Wallrings. Flüsse sind die bestimmenden ‚blauen Fäden‘ durch die beiden Viertel: nördlich die Alster, südlich die Elbe und das Alsterfleet, welches die beiden Wasserflächen miteinander verbindet, jedoch auch die Grenze zwischen Altstadt und Neustadt bildet.

Unsere Tour beginnt in der Neustadt am Jungfernstieg – mit Blick auf die Binnenalster und die gegenüberliegende Lombardsbrücke. Von dieser aus können Zugreisende Hamburgs bekannte ‚innerstädtische waterfront an der Alster‘ genießen.
Auch wenn die Binnenalster wie ein See wirkt: die Alster ist ein Fluss und erst 1190 wurde sie mittels eines Dammes gestaut, um eine Kornmühle in der Nähe des heutigen Jungfernstiegs zu betreiben.
Wir gehen den Jungfernstieg entlang, vorbei am bekannten Alsterpavillon, dem Glaskubus mit seinen ‚gefrorenen Scheiben‘, der Europapassage – bis zur Reesendammbrücke, von der sich ein großartiger Blick auf die Alsterarkaden bietet. Der italienisch anmutende Arkadengang gehört zum Neubebauungsensemble nach dem Großen Brand von 1842. Damals sind 1700 Gebäude, viele im Innenstadtbereich, zerstört worden.

Über die Schleusenbrücke betreten wir die Altstadt, direkt mit Blick auf das Hamburger Rathaus. Den Vorgängerbau hatten die Hamburger gesprengt, um den Großen Brand an der Ausbreitung zu hindern. Erst 44 Jahre später legte man den Grundstein für das heutige Gebäude.
Nach Besichtigung des ‚Haus im Haus‘ in der Hamburger Börse erreichen wir den Domplatz. Hier markieren 39 weiße Plexiglaswürfel die Pfeilerstandorte der Haupthalle des mittelalterlichen Mariendoms. Nach jahrelangen, archäologischen Untersuchungen scheint es seit 2014 sicher: hier auf dem Domplatz stand die legendäre Hammaburg, der historische Ursprung Hamburgs und Namensgeber der Stadt.

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